Berlin / Karow Nord

Auftraggeber

Berliner Wasserbetriebe

Durchführung

1993-1994

Anfang bis Mitte der 90-er Jahre wurde in den Teilgebieten Karow-2 und Karow-3 eines der größten Wohnungsbauprojekte Deutschlands verwirklicht. Auf einer Gesamtfläche von ca. 150 ha wurden 5.200 Wohnungen, neun Kindertagesstätten, zwei Schulen und verschiedene Gewerbegebäude errichtet.

Während die Schmutzwasserkanalisation relativ problemlos zu planen war, da die Ableitung der Abflüsse über ein neu zu errichtendes Pumpwerk erfolgte, gestaltete sich die Ableitung der Regenwetterabflüsse schwieriger. Da der nächstgelegene Vorfluter (Panke) nur über eine begrenzte Aufnahmefähigkeit verfügt, wurde der Abfluss aus der R-Kanalisation von der zuständigen Senatsverwaltung für Stadtentwicklung auf 0,5 l/(sxkm²) = 75 l/s limitiert.

Dies erforderte neben der dezentralen Speicherung und Drosselung der Grundstücksabflüsse über Mulden-Rigolen-Systeme eine weitere Rückhaltung in Form eines zentralen Regenrückhaltebeckens mit zwei vorgeschalteten Regenklärbecken.

Generelle Planung der Schmutz- und
Regenwasserkanalisation
Planung der beiden Regenklärbecken
Dimensionierung Regenrückhaltebecken
Planung der Ablaufleitung mit Ein- und
Auslaufbauwerk

R-Netz:
Länge: 17,95 km
DN 300 – DN 1200
S-Netz:
Länge: 14,64 km
DN 300 – DN 1200
Regenklärbecken (2 Stk.):
Länge: 23,15 m
Breite:4,95 m
Volumen: 152 m³
RRB:
Volumen: 10.000 m³
Ablaufleitung:
Länge: 760 m
DN 1000