Berlin / Tempelhofer Hafen

Auftraggeber

Berliner Wasserbetriebe

Auf dem Gelände des Tempelhofer Hafens ist der Bau eines Einkaufszentrums geplant. Das geplante Baufeld wird von zwei Regenwassersammlern (Ei 1350, Ma 1550) mit Einleitung in den Tempelhofer Hafen gequert. Als Folge der geplanten unterirdischen Bebauung müssen die vorhandenen Hauptsammler abgebrochen und in einer neuen Trasse umverlegt werden. Bei der Planung war zu berücksichtigen, dass die Umverlegung der Leitungen die Tief- und Hochbaumaßnahmen des Investors nach Möglichkeit nicht behindern bzw. verzögern darf. Dabei stellte nicht nur die Vielzahl der unterschiedlichen Profile und die besondere Topografie des Gebietes eine außergewöhnliche Herausforderung dar, sondern auch die teilweise sehr komplexen Kreuzungsprobleme mit Leitungen anderer Leitungsträger, die Abwasserumleitungen für betroffene Hauptsammler sowie die schwierigen Verkehrsabsprachen für die Bauphase. Die neue Trasse wurde schließlich – jederzeit zugänglich – innerhalb eines Troges unterhalb der Zufahrtsrampe eingeordnet.

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  • Hydrodynamische Nachweisrechnung
    Bestandsnetz / Umplanung
  • Machbarkeitsstudie Kanalverlegung
  • Vorplanung (HOAI Phase 1-2)
  • Umfangreiche Abstimmungen mit Investor, BWB, Leitungsverwaltungen und beteiligten Behörden (u.a. Bezirk, WSA, SenStadt
  • R-Netz:
    Länge: 13,7 km
    DN 210 – DN 1200, div.
    Sonderprofile (Ei, Maul)
  • Sonderbauwerke wie Überlaufschwellen und Auslaufbauwerke