Neubaugebiet Buchholz – West

Auftraggeber

Berliner Wasserbetriebe

Durchführung

1994-1996

Anfang bis Mitte der 90-er Jahre wurde in Französisch Buchholz (Buchholz-West) ein größeres Wohnungsbauprojekt in Berlin verwirklicht. Auf dem südlichen Teilgebiet mit einer Fläche von ca. 68 ha wurden 2.900 Wohnungen, fünf Kindertagesstätten, eine Schule und ein Jugendfreizeitheim sowie verschiedene Gewerbegebäude errichtet.

Während die Schmutzwasserkanalisation relativ problemlos zu planen war, da die Vorflut bis bereits an das Baugebiet herangeführt worden war, gestaltete sich die Ableitung der Regenwetterabflüsse schwieriger. Als Auflage der Wasserbehörde, angesiedelt bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, wurde hier die Einleitung in den Nordgraben auf den Wert von 7,5 l/(s*ha) begrenzt.

Dies erforderte neben der dezentralen Speicherung und Drosselung der Grundstücksabflüsse über Mulden-Rigolen-Systeme und Stauraumkanäle eine weitere Rückhaltung in Form eines zentralen Regenrückhaltebeckens mit einem vorgeschalteten Regenklärbecken.

Größere Querschnitte wurden jeweils im Rohrvortrieb eingebaut.

Generelle Planung der Schmutz- und
Regenwasserkanalisation
Entwurf der Schmutz und Regenwasserkanalisation (HOAI LP1-6)
Planung des Regenklär- und Regenrückhaltebeckens
Planung der Ablaufleitung mit Ein- und
Auslaufbauwerk

R-Netz:
Länge 7,55 km
DN 300 – DN 1400
S-Netz:
Länge 7,27 km
DN 250 – DN 800
Regenklärbecken:
Länge 21,00 m
Breite 5,00 m
RRB:
Volumen 6.500 m³
Ablaufleitung:
Länge 750 m
DN 1000